Motobike Speed Days 7

Flughafen Damme bei Google Maps
Update: 11.03.2015 – 14:00Uhr

Inhalt

Überarbeiteter Artikel

Über die Veranstaltung
Erste Eindrücke
Die 1/4 Meile
Stunts und Tuning
SuMos und Karts
Neu – MBD 3rd Edition 2014-Video – Neu
Wissenswertes
Und nächstes Jahr …?
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Kommentare

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MotoBikeSpeedDays Trailer

Am 19.07.2014 waren wir in Damme
(Kreis Vechta) auf dem Flugplatz,
bei den 3. Motobikedays.

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Über die Veranstaltung

Die ganze Veranstaltung ging vom 18. – 20.07. und ein Ticket für das ganze Wochenende hätte 10€ gekostet aber wir haben uns nur ein Tagesticket für vergleichsweise teure (aber immer noch gerechtfertigte) 8€ gekauft.
Schon vom Parkplatz aus drang ein Geräusch wie von einem Wespenschwarm an unsere Ohren und dann kamen auch schon einige aufgemotzte Roller,
Mokicks und andere Zweiräder auf der angrenzenden Strecke an uns vorbei geschossen.
Der Weg zum Eingang war relativ weit, ging aber durch das „Fahrerlager“ was den Weg zumindest interessant machte.
Wir hatten noch etwa eine Stunde Zeit bis das 1/4 Meilen Rennen losgehen sollte, bei dem sich (für 5€ für drei Starts und 25€ für eine Wochenend-Flat) jeder, der einen motorisierten fahrbaren Untersatz dabei hatte, anmelden konnte. Egal ob Mofa, Pocketbike, Kart, Motorrad, Schrottmühle oder Sportwagen, alles konnte mitfahren.


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Erste Eindrücke

Zuerst sahen wir uns allerdings etwas um und entdeckten viele schön hergerichtete Oldtimer, Showcars, Ralleyautos usw. Besonders hatten es mir ein alter Renault 5 Turbo

nur fliegen ist schöner,


die Rennversion vom Lancia Delta, der (laut Besitzer) gut 240 km/h auf die Piste bringt und einige alte amerikanische Pickups und Muscle-Cars angetan. Ich kam von einem Adrenalinschub in den nächsten und wäre mit dem einen oder anderen Schmuckstück am liebsten sofort abgehauen.

Mittendrin war ein Parcours von Suzuki aufgebaut auf dem man in einem kleinen Geländewagen mitfahren konnte, über eine Wippe und steil bergauf und
bergab. Daneben war ein Stand an dem man sich Motorräder für eine Probefahrt leihen konnte und selbstverständlich waren auch
viele Stände für Essen und Getränke mit humanen Preisen (z.B. 1,50€ für ein 0,2l Glas Wasser, Cola und Co.) vertreten.
Für die „kleinen“ war auch ein Parcours mit Pocketbikes und Quads in Kindervarianten vorhanden.


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Die 1/4 Meile

Um 13:00 Uhr sollte dann das 1/4 Meilen Rennen starten.
Der Andrang war enorm, die vier- und zweirädrigen Fortbewegungsmittel standen auf mehreren huntert Metern und es war so ziemlich alles vertreten.
Vom äußerlich gammligen, rostigen VW Jetta (der aber eine Überraschung barg), über diverse Motorräder, Pocketbikes, Mofas, Roller, „normalen“ Autos und Sportwagen bis hin zu zwei absolut genialen Hot Rods, die meiner Meinung nach einfach zu einem 1/4 Meilen Rennen gehören. Ohne sie hätte etwas gefehlt.

Der erste Start war spektakulär aufgezogen.
Am Start standen eine Mercedes G-Klasse und ein langer 7er BMW. Vom Gewicht her also kaum ein nennenswerter Unterschied.
Das kleine AMG am Mercedes ließ aber einige Schlüsse ziehen wer dieses Rennen gewinnen würde. Die Ampel zählte runter auf grün und…zum Vorschein kamen zwei Pocketbikes die sich zwischen den Boliden versteckt hatten und knatterten über die Strecke. Das war mir einen amüsierten Lacher wert.

Dann starteten der Mercedes und der BMW und meine Einschätzung bewahrheitete sich. Die G-Klasse ließ den 7er hinter sich und gewann das Rennen.
Es folgten der Reihe nach viele viele weitere Rennen. Die einen spannend, die anderen langweilig.
Dabei stachen für mich zwei Teilnehmer besonders hervor. Zum einen der eben erwähnte VW Jetta, der bei näherem Hinsehen Porsche-Felgen und eine, für das Auto, zu große Bremsanlage offenbarte und seine Gegner gnadenlos hinter sich ließ und zum anderen ein unspektakulär aussehender VW Golf I mit dem Schriftzug „Don Octane Racing Team“ auf der Seite,

der wie sich später herausstellte 800 – 900 muntere Pferdchen unter der Haube versteckt hatte


und regelrecht über die Strecke flog. Damit hatte er auch die beste Zeit gefahren die wir mitbekommen haben. Knapp über 10 Sekunden.
Der Pechvogel des Tages war für mich ein Harley Fahrer, dessen Maschine beim ersten Startversuch absoff, er nach einigen Minuten dann doch starten konnte und von der Zeit her nur knapp hinter dem Golf I lag. Die zwei anderen Versuche, die wir gesehen haben, gingen allerdings kläglich in die Hose, da das Motorrad danach wohl streikte und er wegen technischen Problemen keine Runde mehr zu Ende fahren konnte.
Im Laufe der Zeit wurde viel Gummi am Start gelassen und der Asphalt war so weich, dass man die Fußabdrücke sehen konnte.



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Stunts und Tuning

Unterdessen hatten sich am Rand die Sickrider Society mit ihren Crossmaschinen an einer Stunt-Rampe aufgebaut, starteten im wortwörtlich fliegenden Wechsel und zeigten ihre Kunststücke in der Luft. In zeitlichen Abständen wurden drei Durchgänge gefahren bei denen die Abstände der Rampen immer größer und die Sprünge immer anspruchsvoller wurden.

In einer anderen Ecke, zwischen zwei Hangars, standen einige sehr interessant getunte Autos, von skurril bis unscheinbar war einiges vertreten.
Hier hat mir besonders ein VW Golf II im Tarnlook mit einem Einkaufswagen auf dem Dachgepäckträger und einer Gasmaske am Beifahrersitz gefallen.
Der schneeweiße Mercedes mit dem rostigen Fahrrad auf dem Dach daneben war aber auch nicht übel.

Aufsehen haben auch die Leute der Eastside Xtremes und der Radical Burncrew mit ihrer Stuntshow erregt.

Viel Feuer, Qualm und der Geruch von verbranntem Gummi.


St.a.Rs @ Motobikedays Damme 2014 – youtube Video


Unglücklicherweise mussten wir genau zu der Zeit, als es bei den Jungs rund ging eine Pause einlegen,
da uns die brennende Sonne und die Hitze doch auf Dauer sehr zu schaffen machte.

Wir entschlossen uns dann schweren Herzens auf Grund des eintretenden Erschöpfungszustandes langsam den Heimweg anzutreten,
trotz der 200 angekündigten OWL Supercars, die sich leider auf Grund des Anreiseweges und des Verkehrs verspätet hatten.


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SuMos und Karts

Auf dem Weg zum Auto machten wir dann aber doch noch einen kleinen Stopp beim Rennen der SuMos (SuperMotos) die so knapp an den Hindernissen vorbei fuhren und sich so schräg in die Kurven legten, dass man ständig dachte, „gleich krachts“.
Danach kamen noch Karts auf die Strecke, die leider etwas zu weit weg waren und zu schnell fuhren um wirklich gute Fotos machen zu können. Teilweise hatten sie offensichtlich echte Probleme, die Power auf die Strecke zu bringen, da sie ständig am eiern und am driften waren und viel korrigieren mussten.



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MBD
– 3rd Edition 2014 –


ausführliches Video

FMX / Freestyle Motocross (Sickrider Society)
Stuntshow (Eastside Extremes)
1/4 Meile
DSSC
Supermoto-, Scooter- und Kartshowfahrten



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Wissenswertes

Als Randinformation wäre noch erwähnenswert, dass auf dem Flugplatz Damme eine Transall zu besichtigen ist, zumindest von außen.
Wegen einer Absperrung, die nur für dieses Event aufgebaut wurde, konnten wir leider nicht nah heran aber bei nächster Gelegenheit werden wir uns diese noch einmal genauer ansehen.
Desweiteren soll auch ein großer Doppeldecker zu sehen sein, den wir an diesem Tage leider nicht entdecken konnten. Diverse kleinere Kleinflugzeuge, alle aus Sicherheitsgründen eingezäunt oder in Hangars, waren aber zu sehen.


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und nächstes Jahr …?

Wir werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder vor Ort sein, dann mit Zelt und Schlafsäcken bewaffnet und das ganze Wochenende bleiben.
Vielleicht kann man uns dann auch auf der 1/4 Meile finden. Lust dazu hätten wir.
Hoffentlich ist das Wetter nächstes Jahr wieder so genial.


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Link Tipp

Weitere Fotos zu diesem Event findest Du
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7 thoughts on “Motobike Speed Days

  1. Tobi Sp Reply Tobi Sp Jul 23,2014 18:37

    Schöne Zusammenfassung. Wenn ich das so lese wäre ich gerne dabei gewesen.

  2. Liz Reply Liz Jul 23,2014 19:12

    Dann komm doch nächstes Jahr einfach mit und miss Dich mit mir auf der 1/4 Meile 😀 *fehdehandschuhwerf*

  3. Avatar Reply Walter Jul 30,2014 19:11

    Ich war auch da und hätte es nicht besser beschreiben können.
    Super Artikel, macht weiter so.

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